Oper Köln

  • Und ich finde es nach wie vor sehr bemerkenswert, was man in dem Provisorium "Staatenhaus" auf die Beine stellt.

    Absolut richtig. Ich finde das Provisorium "Staatenhaus" grandios.

  • Warum leider? Veränderung kann doch auch positiv sein.

    Grundsätzlich kann Veränderung positiv sein. Und in diesem Fall "leider" aus folgendem Grund. 2012 hat Frau Meyer die Intendanz übernommen. Als Übergangs-Spielstätte fungierte das blaue Musicalzelt am Kölner Hbf, da laut Planung die Kölner Oper bis 2015 saniert werden sollte. Das hat - wie sicherlich bekannt - nicht funktioniert und die Oper musste ins Staatenhaus (ehemalige Messehallen) umziehen. Dieser Zustand gilt bis heute - und wer weiß, ob die Sanierung der Kölner Oper 2023 oder 2024 abgeschlossen sein wird. Frau Meyer hat in dieser Übergangszeit in diesen Provisorien unter schwierigsten Bedingungen bisher mit ihrem Team meiner Meinung nach grandiose Arbeit geleistet und bemerkenswerte Aufführungen auf die Beine gestellt. So hätte sie eigentlich eine Rückkehr in das eigentliche Opernhaus verdient.

  • Und wie sieht es mit ihrem Verhältnis zu Herrn Roth aus?

  • Absolut richtig. Ich finde das Provisorium "Staatenhaus" grandios.

    Einerseits ja - wenn man z.B. an die Aufführung von Zimmermanns "Soldaten" denkt - aber bei der Akustik wird es schon problematisch.

  • Und wie sieht es mit ihrem Verhältnis zu Herrn Roth aus?

    Sehr gute Frage - ich sag mal so - mit James Conlon und Markus Stenz konnte ich mehr anfangen.

  • Die war im Paladium ganz gut

    Sehe ich auch so - aber das war sicherlich als Dauerspielstätte nicht so geeignet.

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  • Sehr gute Frage - ich sag mal so - mit James Conlon und Markus Stenz konnte ich mehr anfangen.

    Ich glaube @Mutant hatte die Frage auf Frau Meyer bezogen.

  • Ich glaube @Mutant hatte die Frage auf Frau Meyer bezogen.

    Sorry - mein Fehler ("ihrem" ist klein geschrieben) - also, ich glaube, trotz mancher Lippenbekenntnisse ist dieses Verhältnis zwischen den beiden überhaupt nicht gut.

  • Einerseits ja - wenn man z.B. an die Aufführung von Zimmermanns "Soldaten" denkt - aber bei der Akustik wird es schon problematisch.

    Der Reiz im Staatenhaus liegt für mich darin, dass es keine scharfe Grenze zwischen Back Stage und Publikum. Der Weg ins Foyer ist derselbe wie der Weg in die Künstlergarderoben für Sänger und Orchester.

  • Der Reiz im Staatenhaus liegt für mich darin, dass es keine scharfe Grenze zwischen Back Stage und Publikum. Der Weg ins Foyer ist derselbe wie der Weg in die Künstlergarderoben für Sänger und Orchester.

    Da bin ich bei Ihnen - und die dort mögliche "unendliche" Bühne (besonders im Saal 3) ist einmalig und kann so in keinem Opernhaus der Welt bespielt werden - aber man muss sich halt mit der möglichen Akustik arrangieren.

  • Was Frau Meyer angeht, muss ich aber gestehen, dass ich "Palermo" von Herrn Laufenberg gelesen habe.

  • Was Frau Meyer angeht, muss ich aber gestehen, dass ich "Palermo" von Herrn Laufenberg gelesen habe.

    Danke für den Tipp - ich habe es noch nicht gelesen