Salzburg 2021 (Sommer)

  • (Ich wollte keinen extra Thread für Pfingsten aufmachen, daher schreibe ich an dieser Stelle und bitte die Platzhirsche um Nachsicht.)


    Aktuell müssen die Festspiele ihre Zuschauer umsetzen und bitten um Bestätigung/Ablehnung der neuen Plätze. Somit werden immer auch neue Plätze frei. Gestern konnte ich erfreulicherweise günstige Karten für die Tosca ergattern. Es lohnt sich, immer wieder mal reinzuschauen.

  • Ich wollte keinen extra Thread für Pfingsten aufmachen, daher schreibe ich an dieser Stelle und bitte die Platzhirsche um Nachsicht.

    Sie trauen sich was. Reschpekt !!1!

  • Hohes Corona-Risiko in Salzburg - Ampel blinkt orange

    Die Corona-Situation im Land wird zunehmend unterschiedlicher. Während der Trend im Burgenland stabil niedrig bleibt, geht es in allen anderen Bundesländern mit den Infektionszahlen nach oben. Für Salzburg hat die Ampel-Kommission heute schon hohes Ansteckungsrisiko festgestellt, also die Farbe orange. Mittleres Risiko gibt es in der gelben Zone, in die Wien und Vorarlberg eingeordnet wurden. Der Rest des Landes ist gelb-grün, das Risiko also gering.

    http://www.sn.at/panorama/oest…l-blinkt-orange-106947601

  • Zur reichen Auswahl:

    Jede Menge Kritiken von der neuen "Don Giovanni" -NP in den Salzburger Festspielen in der Inszenierung von Romeo Castellucci und unter dem Dirigat von Teodor Currentzis:


    Salzburger Festspiele: Dieser "Don Giovanni" entzieht sich einem eindeutigen Urteil

    „Don Giovanni“ in der Inszenierung von Romeo Castellucci und dirigiert von Teodor Currentzis – kein Platz für Heiligtümer am Tag der Abrechnung

    http://kurier.at/kultur/salzbu…deutigen-urteil/401455837


    "Don Giovanni" in Salzburg: Ein Fest der Maßlosigkeit

    Salzburger Festspiele: Mozarts "Don Giovanni" von und mit Romeo Castellucci und Teodor Currentzis im Großen Festspielhaus.

    http://www.abendzeitung-muench…-masslosigkeit-art-745392


    Harmloser "Don Giovanni" in Salzburg

    Zuerst fällt ein Auto vom Himmel und landet mit Wumms auf dem Bühnenboden, dann folgen der Rollstuhl des Commendatore und ein Flügel, auf dessen zwei Bruchstücken Don Giovanni und sein Diener Leporello ein wenig herumklimpern.

    http://www.sueddeutsche.de/kul…20090101-210727-99-554024


    "Don Giovanni": Tod in der Farbpfütze

    Die zentrale Opernpremiere der Salzburger Festspiele schockiert nicht, erfüllt aber auch keine Sensationserwartungen. Romeo Castellucci inszeniert mit schwankender Güte, Teodor Currentzis sorgt als Dirigent für Spannung - doch ohne Spitzensänger.

    http://www.wienerzeitung.at/na…d-in-der-Farbpfuetze.html


    Was will die Ratte an der Rampe?

    Dirigent Teodor Currentzis und Regisseur Romeo Castellucci machen Mozarts „Don Giovanni“ bei den Salzburger Festspielen zur Materialschlacht.

    http://www.tagesspiegel.de/kul…n-der-rampe/27458730.html


    "Don Giovanni"-Premiere live

    Eines der programmierten Höhepunkte des Festivalsommers ist die erste Opernpremiere der Salzburger Festspiele: Mozarts "Don Giovanni" neuinterpretiert von Kultdirigent Teodor Currentzis am Pult und Regiemystiker Romeo Castellucci.

    http://oe1.orf.at/artikel/686390/Don-Giovanni-Premiere-live


    Salzburger „Don Giovanni“. Revolution hinter dem FFP2-Vorhang

    http://orf.at/salzburgerfestspiele21/stories/3222484/


    "Don Giovanni" in Salzburg

    ein Gesamtkunstwerk, das Festspielgeschichte schreibt

    http://www.news.at/a/don-giovanni-salzburg-12180453


    Ganz in Weiß – Das Opernprogramm der Salzburger Festspiele legt mit einem außergewöhnlichen „Don Giovanni“ los

    http://www.nmz.de/online/ganz-…inem-aussergewoehnlichen-


    Don Giovanni lebt hier nicht mehr

    http://www.welt.de/kultur/arti…lebt-hier-nicht-mehr.html

  • "Don Giovanni" in Salzburg: Ein Fest der Maßlosigkeit

    Salzburger Festspiele: Mozarts "Don Giovanni" von und mit Romeo Castellucci und Teodor Currentzis im Großen Festspielhaus.

    http://www.abendzeitung-muench…-masslosigkeit-art-745392

    Darin:

    "Dass Castellucci als Papst des Performativen in üppigstem Prunk seinen Theatersubjektivismus auslebt und gleichzeitig den Individualismus und das Uneigentliche als Ende des Metaphysischen verdammt, nimmt man als aufgeklärter Katholik ohne Verwunderung zur Kenntnis."


    Dazu:
    "Entnahmt Ihr was der Worte Schwall?"


    Wenn man die Kritiken liest, bekommt man das heulende Elend. Muss man einen "Don Giovanni" so überladen? Traut man diesem grandiosen Werk, der "Oper aller Opern" gar nichts mehr zu? Was ist der Mehrwert von fliegenden Autos und hunderten Statisten, wo die Musik um die archaische Figur "Don Juan" ganze Welten schafft? Wozu dem etwas hinzufügen, von dem Kierkegaard sagt: "dass Mozarts Don Juan unter allen klassischen Werken den ersten Rang einnimmt"?

    Es bedarf dringend einer Reform der Oper, genauer: der Opernaufführungen. Vielleicht sind wir so weit, dass man wieder ganz vorne anfangen muss, mit leeren Bühnen, Scheibe, Rundhorizont, Licht und den Darstellern als "Bühnenbilder". Sicher mag das dem einen oder anderen heute, der schnelle Filmschnitte gewöhnt ist, erst einmal langweilig erscheinen. Wer sich aber darauf einlässt, wird merken, dass die Musik, der Text, die Darsteller viel unmittelbarer und intensiver zu ihm sprechen werden und einen verwandeln. So wird Zeit zum Raum, zum inneren Raum, der sich weitet. So wie es jetzt oft ist, erlebt man vor allem Äußerlichkeiten, die sich höchstens addieren, aber keine Konzentration des Erlebnisses und keine innere Wertsteigerung bringen. Man fühlt sich an Tannhäuser erinnert: "Zu viel! Zu viel! O dass ich nur erwachte"! Aber leider ist Tannhäuser ja wach und wir auch.

    Wenn ich Tannhäuser inszenieren würde, würde ich vielleicht die "Erotik" der Reizüberflutung in unserer heutigen Welt thematisieren. Die Personifizierung dieser Erotik muss dann nicht unbedingt eine reale Frau (bzw. Göttin) sein, es kann auch eine Smartphone - App sein. Ja, und da kann sie dann anfangen, die Diskussion über Werktreue oder nicht. Aber noch ist mein Konzept nicht fertig. Gedanken und Anregungen dazu werden gerne angenommen. ;)

  • Gerade läuft die Übertragung auf BR Klassik. Teodor Currentzis ist schlicht gewalttätig.

    Die "Champagnerarie" kann ja gern schnell sein, aber das war einfach nur heruntergehackt.

  • Er ist halt dem olympischen Motto verpflichtet: citius, altius, fortius. Heute hat es sicher für Gold gereicht.

  • Ich traue mir gar nicht auszumahlen was Stundyte gemacht hätte, wenn sie nicht Welser-Möst an ihrer Seite hätte.

    Gerade hier sieht man, wie wichtig gute Dirigenten sind die mit und nicht gegen die Sänger sind und hier ist Welser-Möst ganz weit vorn. Fast jede Sekunde (so wirkte es auf mich) schaute er auf die Bühne um den Sängern Sicherheit zu geben und starrte nicht gelangweilt in die Noten wie andere Kollegen.

  • Ich traue mir gar nicht auszumahlen was Stundyte gemacht hätte, wenn sie nicht Welser-Möst an ihrer Seite hätte.

    Gerade hier sieht man, wie wichtig gute Dirigenten sind die mit und nicht gegen die Sänger sind und hier ist Welser-Möst ganz weit vorn. Fast jede Sekunde (so wirkte es auf mich) schaute er auf die Bühne um den Sängern Sicherheit zu geben und starrte nicht gelangweilt in die Noten wie andere Kollegen.

    Das freut mich richtig, daß Franz Welser-Möst mal hier gelobt wird.

    Ich hätte mir ihn sehr als neuen GMD in München gewünscht. Vor allem für eben Strauss und auch Wagner.

  • Ich traue mir gar nicht auszumahlen was Stundyte gemacht hätte, wenn sie nicht Welser-Möst an ihrer Seite hätte.

    Gerade hier sieht man, wie wichtig gute Dirigenten sind die mit und nicht gegen die Sänger sind und hier ist Welser-Möst ganz weit vorn. Fast jede Sekunde (so wirkte es auf mich) schaute er auf die Bühne um den Sängern Sicherheit zu geben und starrte nicht gelangweilt in die Noten wie andere Kollegen.

    Das freut mich richtig, daß Franz Welser-Möst mal hier gelobt wird.

    Ich hätte mir ihn sehr als neuen GMD in München gewünscht. Vor allem für eben Strauss und auch Wagner.

    Er wäre sicherlich eine gute Wahl gewesen und ja, gerade was Strauss und Wagner angeht habe ich viele tolle Abende mit ihn erlebt. Allerdings passt er nicht in diesen "Zirkus" durch den viele Dirigenten gerade gehen.