Beiträge von Pusteblume

    Das Rollendebüt in Berlin von Peter Seiffert fand ich auch sehr gelungen, aber nicht wegen der Inszenierung.


    O.k. Über die Meistersinger können wir reden. Da waren bloß wie immer bei Friedrich die Massenszenen für mich unmöglich.

    Das die Varady abgesagt hatte, habe ich tatsächlich verdrängt. Das hatte aber nichts mit der Inszenierung zu tun, sondern wie man mit ihr umsprang.

    Die Inszenierung fand ich ausgesprochen berührend.

    So unterschiedlich sind die Geschmäcker.

    Wer die Münchner Oper noch aus früheren Jahren kennt und verfolgt oder persönlich sieht, was in den letzten Jahren so angeboten wurde, kann die Lust an der Oper verlieren und beginnt die Kosten für den Besuch mit dem Erlebten gegen zu rechnen, auch die verbrachte Zeit. Und das dürfte nicht nur mir so gehen. Wobei die Entwicklung auch andere Häuser in Deutschland betrifft. Sicher konnte man zum Beispiel in Berlin über so manche Deutung von Götz Friedrich unterschiedlicher Meinung ein, ( so möchte ich seinen Holländer nicht noch einmal sehen müssen), aber der Mann verstand wenigstens sein Handwerk. Heute habe ich den Eindruck, dass Inhalte keine Rolle mehr spielen. Da fühle ich mich nur noch ausgenutzt. Die Neudeutung des Rings an der Deutschen Oper Berlin muss ja auch so ein zwiespältiges Event sein.

    Gebe Ihnen weitestgehend Recht. Nur war gerade der Holländer die einzige Inszenierung von Götz Friedrich, die mir gefallen hat. Heute würde ich von GF sichtlich einiges mehr tolerieren als früher.

    Ich finde umso schöner eine Stimme ist, umso eher verzeihe ich ihm/ihr sein Aussehen. Z.B. Luciano Pavarotti.

    Aber letztendlich kommt es doch eher auf die Stimme an.

    In "früheren Zeiten" war das René Kollo, und vor allem: Peter Seiffert!

    Falls wir noch vom Tannhäuser reden: Peter Seiffert hätte den Tannhäuser dieses Jahr im April in der Berliner Staatsoper gesungen. Vor zwei Jahren habe ich ihn noch in der DOB in dieser Rolle gehört.

    Aber wenn Sie es so genau wissen, können Sie mir ja sicher erklären, was es ist, das Inszenierungen von Bieito, Konwitschny, Tscherniakow und Kratzer gemeinsam haben.

    Provozieren und konservative Menschen aus der Oper treiben. Bei mir gelingt es ihnen meistens.

    und eine göttliche Erscheinung.

    Gehts noch eine Nummer größer?


    Die Stimme von Jonas Kaufmann wird immer polarisieren. Ich brauche immer etwas Zeit um mich an die Stimmfarbe zu gewöhnen, ist mir heute nicht so recht gelungen.


    Aber eine göttliche Erscheinung. Na ja

    Die von Ihnen gezeigten Veranstaltungen sind mir auch viel zu eng.


    Ich gehe aber wirklich davon aus, dass bis zum August (Salzburg) dann schon wesentlich mehr Menschen geimpft sind. Ich hoffe, ich dann auch (Jahrgang 55). Und geimpft und zusätzlich mit FFP2 Maske würde ich mich dann doch sehr sicher fühlen.

    Wenn nicht sehen wir weiter.

    Im Augenblick brauche ich einfach etwas Hoffnung.

    der Salzburger Sommer wird schon stattfinden, es wird wieder gerade rechtzeitg eine Lex Salzburg geben in Österreich, keine Sorge. Bei Bayreuth hingegen wäre ich nicht so optimistisch.

    Glaube ich auch. Mehr Sorgen mache ich mir persönlich um die Münchner Festspiele.


    Wobei ich auch jederzeit meine Karten zurückgeben oder verfallen lassen werde, wenn die Zahlen im Juli/ August zu hoch sein sollten und ich nicht geimpft bin.