Beiträge von Dr. Schoen

    Frage: wie finden die anderen Foristen diese Plakate mit den Namensabkürzungen? Ich finde das scheußlich. Wir hatten das schon mal und darum gebeten, das wieder rauszunehmen. Worauf die Administration diesem Wunsch nachgekommen ist. Jetzt haben wir die Dinger wieder....

    Offensichtlich ein Softwareupdate eingespielt.


    Die bunten Plaketten im Microsoft-Stil sind tatsächlich verzichtbar. Und die Einbindungen von Youtube und Twitter sollten mit Aufnahme in die Datenschutzerklärung sauber sein. Gibt es z.B. auch bei der Deutschen Welle, und die sollten wissen, was sie tun.



    Ist in letzter Zeit übrigens sehr ruhig geworden hier ...

    Ja mei, der Dorny Serge hat halt auch mal einen Witz gemacht.


    Habe mal einen Blick auf das nächstliegende geworfen, das „Septemberfest“. Nun gut, sie spielen ein paar Einakter als offensichtlichen Versuch, Erstbesucher anzufixen. Aber trotzdem: Andere machen ihre Feste zur Spielzeiteröffnung im Haus. Nicht nur, der Bratwurstgrill steht natürlich draußen, aber die Leute werden schon in den Saal gelotst, wo dann auch nicht nur der Kronleuchter zur Besichtigung freigegeben ist.


    Hier gibt es also ein „Brunnenhoffest“. Mit ausdrücklich ausgewiesenem Programmpunkt „Partizipation“. Das kommt fast schon paternalistisch rüber. Scheint so, als ob dort niemand ein wirkliches Gespür für so etwas hat. Der designierte Staatsintendant ist eben kein Mann der Lederjacken, das fällt an solchen Stellen dann doch auf.


    Und spätestens beim Verdi, der dieses Septemberfest beschließt, stellt sich eben die Frage, ob „Partizipation“ bei denen heißt, an der Decke zu hocken und fast nichts zu sehen. Es sei denn, sie machen doch noch besondere Deals. Aber da gibt es anderenorts doch zumindest leise Andeutungen, etwa zum Spielzeitfest-Programmpunkt „Opernkasse“.



    Weitere Eindrücke vermittelt der designierte Direktor für Kommunikation und persönliche Referent des Staatsintendanten:


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    Wenn der neue Chef nur zwei Premieren macht

    In München wird nun also das ursprünglich für Dresden vorgesehene Konzept aufgewärmt.


    Bernd Neuhoff: "Jeder Mensch ist ein König - glottisschlag - in". <X

    Denn wir von BR Klassik sind ja Medienpartner der Bayerischen Staatsoper! Denn wir sind schon vor der Rente für Sie da, wir von der BfA!


    Vielleicht ist es ein nützlicher Service, die Aufzeichnung hier mal mit einzufügen. Aber Vorsicht, bei dem sich wie Bolle freuenden Medienpartner sollte man einen Eimer drunterstellen.


    Und junge Leute wird die Oper kaum anziehen, viel zu teuer und elitär.

    Jetzt geht es ans Eingemachte. Gab es denn schon irgendwelche Einlassungen dazu, wie man in Zukunft so die Kartenpreise gestalten will? Wenn sich erhebliche Teile der Bevölkerung (ich unterstelle mal, das Haus wendet sich nicht nur an München Stadt) einen Vorstellungsbesuch schlicht nicht leisten können, fallen alle wohlfeilen Reden von Partizipation und Inklusion wie ein Kartenhaus in sich zusammen.


    Die frei gewordenen Abos gibt es übrigens schon sehr lange. Früher wurden die noch vererbt.

    Ist das eigentlich allgemein bekannt? In Dresden ist das, oder war es zumindest vor Jahren, wirklich ein Problem: Man könnte noch mehr Karten loswerden, nur ziehen die Leute einen Besuch von vornherein nicht in Betracht, weil sie annehmen, an Opernkarten komme man sowieso nicht ran.


    Hui, Gergiev

    Ey, ihr seid so fies.


    So wie der berühmte Schauspieler, der aber leider oft seinen Text vergißt.

    Eines Abend betritt er die Bühne mit leerem Blick, worauf der Souffleur ihm sofort den Anfang seines Textes zuflüstert. Worauf der Schauspieler dröhnt: "Keine Details, junger Mann! Welches Stück?"

    Der Sänger schiebt sich zum Souffleurkasten: „Nicht der Text, die Melodie!“


    Laut Gunther Emmerlich so geschehen im schönen Tale der Elbe.


    Die Lust auf einen Neuanfang – gerade nach der langen Phase des pandemiebedingten Stillstands – brachte das Triumvirat trotz der sterilen Atmosphäre der Online-Übertragung glaubhaft zum Ausdruck.

    http://www.br-klassik.de/aktue…ladimir-jurowski-100.html

    Wird immer doller. Jetzt rezensiert BR Klassik sich schon selbst ...


    Wieso um himmelswillen spielt sich denn das Fagott heute nicht ein?

    - Fagott immer noch zu laut!

    - Aber der ist doch überhaupt nicht hier?

    - Dann sagt's ihm, wenn er wieder da ist!



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    Bis jetzt übrigens sagenhafte 371 Aufrufe ...

    Nachdem es nun kein Gerücht mehr ist, habe ich noch einmal versucht, mich wegen dem tollen Text mit „Vertreibung des Bürgertums“ und so weiter zu erinnern: Ich bin mir wirklich sicher, das so schon vor gut zehn Jahren mindestens sehr ähnlich, wenn nicht sogar fast wörtlich gesehen zu haben.


    Und die Kommentare der Presse zur Ernennung von Hessler hätten sie jetzt auch wieder aufwärmen können, statt das alles nochmal zu schreiben.

    Man reißt denen die Karten also nicht ganz so enthusiastisch aus den Händen?



    Habe gestern einen Bekannten hier im Städtchen mal wieder getroffen. In der Zwischenzeit hatte es ihn erwischt und seine Frau gleich mit. Er konnte wirklich nicht empfehlen, selbst auszuprobieren, wie das ist.


    Da bekommt man so richtig Lust auf das, was man gern gesellschaftliches Leben nennt.

    Zitat aus dem offene Brief: "Was möchten Sie damit erreichen? Vielleicht das Bürgertum aus der Oper kehren und das Opernhaus entweihen?"

    Die Briefschreiber hätten den Brief besser nicht veröffentlicht. Da aber nun mal geschehen, selten so gelacht.

    Ist Kurt Felix in der Zwischenzeit aufgetaucht?


    Wobei die Briefschreiber eine Sache sind und „Klassik begeistert“ noch eine andere. Ist ja nun nicht der erste Heiterkeitserfolg dieses Blogs, aber natürlich der größte seit einiger Zeit.


    Erinnert sich noch jemand an den Antritt von Ulrike Hessler vor einem Jahrzehnt? Da kamen auch schon solche Heuler, weil die es doch tatsächlich gewagt hatte, auch mal ganz andere Typen anzulocken, die mit ihrer Anwesenheit seitdem das Opernhaus entweihen. Oder so.


    Um es mal auszusprechen: Manchmal ist Dräsden wirklich richtig peinlich, auch wenn das keiner hören will und „Tal der Ahnungslosen“ natürlich niemals irgendetwas anderes als den nicht möglich gewesenen Westfernsehempfang meinen würde. Wie ging doch gleich der Brief von Strauss: „Wenn Sie (!!!) nicht wären...“

    Allerdings muss man für unsere Diskussion wohl als wichtigstes Detail beachten, dass der Ton (soweit ich weiss) separat vom Bild aufgenommen wurde.

    Das ist natürlich so. Etwas anderes wäre bei der Film-Produktionsweise, bei der eine Einstellung nach der anderen einzeln aufgenommen wird, ja auch nicht möglich. Da haben wir nun also das entscheidende Merkmal des klassischen Opernfilms, in Unterscheidung zur abgefilmten Aufführung (es hängt nicht unbedingt am Ort; der Oper Köln hatte man andersherum auch ein seriöses Angebot gemacht, ein Fernsehstudio als Ersatzspielstätte ausgestattet zu bekommen).


    Und noch einmal zu meiner Bemerkung bezüglich Nahaufnahmen bei abgefilmten Aufführungen: Den Wunsch, auf so etwas möge verzichtet und immer die ganze Bühne gezeigt werden, gibt es da ja quasi schon immer, wie erwähnt auch beim Sprechtheater. Man stelle sich das aber mal plastisch vor, wie das dann aussehen würde, falls man nicht sogar mal eine Chance bekommt, einfache Dokumentationsaufnahmen zu sehen. So etwas ist nicht ansehbar, es taugt nur zur Information, bringt aber nichts rüber.


    Wobei es noch weiter geht. Abgefilmte Aufführung ist nicht gleich abgefilmte Aufführung. Es gibt die eher klassische Form der Fernsehaufnahme eines Liveereignisses, bei der man typischerweise auch das Publikum zu sehen bekam.


    Das ist nicht mehr allgemein üblich, vielleicht auch nur, weil bei Opernaufführungen keiner mehr „mit der Teilnahme an der Veranstaltung erklären Sie sich damit einverstanden, bei der Ausstrahlung der Sendung im Bild zu erscheinen“ machen will. Ich habe sogar schon eine Aufzeichnung gesehen (Wunder der Heliane, Deutsche Oper Berlin), in der man bei Einstellungen aus dem Orchester das Bild oberhalb des Grabens ausgepixelt hatte. Da kam mir tatsächlich der Gedanke: Dann zeichnet doch gleich eine Probe auf.


    Ganz schlimm finde ich, wie gesagt, die seit einem Jahr gemachten Aufnahmen, bei denen höchstens 50 Personen im Saal waren und trotzdem wie Publikum geklatscht haben. Das können die eigentlich alles wegschmeißen oder, um es umgänglicher zu formulieren, als reines Zeitdokument betrachten.



    Bleiben als eine brauchbare Form die klassischen Fernsehaufzeichnungen richtiger Liveereignisse (man sagt übrigens der Unitel nach, bis jetzt weitgehend dabei versagt zu haben, Thielemanns legendäre Momente einzufangen). Und als eine andere ...


    ... und da nun besonderen Dank dafür, dieses Thema aufgemacht zu haben. Mir ist dadurch nämlich gerade etwas in die Hände gefallen, für das ich heute nicht mehr aufnahmefähig bin, das mir aber schon auf den ersten Blick sehr sehenswert erscheint. Ich möchte meinen: So könnte es aussehen, ein „digitales“ Angebot eines Opernhauses.


    https://www.br-klassik.de/concert/ausstrahlung-2512202.html

    kommt aber nun viel häufiger als früher vor und könnte auch weitehin so präsent bleiben

    Da scheint man sich weithin sogar sehr sicher zu sein.


    Ich dachte mir, bin aber natürlich kein Fachmann, dass eine Operninszenierung herkömmlich so konzipiert ist, dass das Publikum die Bühne nach dem Guckkastenprinzip betrachtet, also immer alles auf einmal und aus einer gewissen Entfernung sieht. Wenn aber Kameras ins Spiel kommen, dann passieren mehrere Dinge, die den originalen Regieentwurf verzerren. Dies ist alles selbstverständlich - dennoch bin ich mir nicht sicher, wie bewusst man sich eigentlich der Konsequenzen ist, die sich daraus ergeben.

    Ich mir auch nicht, und vielleicht wird sich später mal Gelegenheit finden, darüber mit „Machern“ zu sprechen.


    Es gibt da ein Genre, das etwas in Vergessenheit geraten zu sein scheint: Den Opernfilm (auch mal auf Vimeo den Begleittext zur Erläuterung anschauen).


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    Gab es auch nicht nur im Osten. Die Unitel hat das vor Jahrzehnten auch gemacht. Hier findet man etwas längere Fragmente, die das Prinzip deutlich zeigen: Es handelt sich nicht mehr um die Aufnahme einer Bühnenaufführung. https://www.jpc.de/jpcng/class…ne-auf-Naxos/hnum/9106617


    • Die Kameraregie wird zu einer zusätzlichen Ebene, die grossen Einfluss auf das Ergebnis, also die Rezeption hat. Die Kamera kommt, wie bei einem Film, zwischen Regiekonzept und Publikum. Die Regie und ihr Originalkonzept sollte dies beachten.

    Das ist mir gerade beim Dresdner Capriccio aufgefallen. Da wurde an einer Stelle mit Schärfe ziehen gearbeitet, also einem der Mittel künstlerischer Kameraführung. Damit kam ein Ausdrucksmittel ins Spiel, das zwangsläufig in der Opernregie selbst überhaupt nicht vorkommen kann.


    • Nahaufnahmen sind üblich. Daduch verliert man den Rest der Bühne. Das ist schlimm genug, ganz klar warum.

    Schon (oder noch) Bertolt Brecht soll versucht haben, sich gegenüber dem in den Kinderschuhen steckenden Fernsehen gegen Nahaufnahmen mit langer Brennweite zu wehren. Er hat sich über die Eigenschaften des Mediums belehren lassen müssen.


    • Aber ausserdem wird es plötzlich sehr viel wichtiger, wie gut ein Sänger schauspielen kann, denn nun ist man manchmal so nahe dran, dass man seine oder ihre Falten im Gesicht einzeln zählen kann. Ein Sänger ist aber gar nicht daran gewöhnt, dass man ihn oder sie auf einmal so genau unter die Lupe nehmen kann.

    Das kann man aber auch live haben, in Studiobühnen. Da sieht der Novize [das war in dem Fall nicht ich] an einem Zeh ein Pflaster, und ihn durchzuckt der Gedanke: Opernsängerinnen sind auch Menschen.


    • Ich frage mich, ob Regisseure sich inzwischen schon an diese neue Situation angepasst haben, wenn sie ihr Konzept entwickeln.

    Würde mich, wie gesagt, auch mal sehr interessieren.


    • Um diese Probleme zu verhindern, würde es nicht reichen, wenn man das Bild eines Opernstream aus der Perspektive des herkömmlichen Opernpublikums aufnimmt, also ohne Nahaufnahmen?

    Wer würde sich das anschauen wollen? Präziser gesagt: Noch einmal anschauen wollen, wenn man einmal praktisch erlebt hat, wie das tatsächlich wirkt? Nämlich absolut nicht so, als wenn man selbst im Theater sitzt.

    In diesem Thread soll es um alles gehen, das die neue Capriccio-Produktion betrifft.


    Die mit Uwe Steimle. :D

    Aber ansonsten für meinen Geschmack eine gelungene Inszenierung. Da sonst eher weniger davon gesprochen werden dürfte, sei die Tänzerin Malwina Stepien einmal besonders erwähnt.


    Auf der musikalischen Seite bleiben – wie auch nicht anders zu erwarten war – für mich keine Wünsche offen.


    Die Aufzeichnung ist, nachdem sie bleibenden Wert haben soll, auch deutlich besser anzuschauen als die der Zauberflöte. Gelungene Kameraführung, keine verstörenden Bilder des leeren Saals, keine verstörenden Klatschversuche (jedenfalls fast nicht – irgendwie argwöhne ich, da ansatzweise den Sportfreund Ernst gehört zu haben). Über die Pappnase, der bei Nylunds erstem Auftritt dann doch noch einfiel, den Regler zu ziehen, braucht man sich ohne Vorbelastung wahrscheinlich nicht weiter zu ärgern und Leo Kirch ist tot, wird das also nicht mehr ahnden.


    Nun hat es ja schon öfters Stücke gegeben, bei deren Ansetzung keiner die leiseste Ahnung hatte, wie aktuell sie zum Zeitpunkt der Aufführung auf einmal sein würden. Das hier dürfte aber der schärfste derartige Fall seit längerer Zeit sein. Und da denke ich nicht einmal an die Nichtverlängerungen, die gerade für so an- und aufregende Diskussionen sorgen. Was der ganzen Kunstform in den kommenden Jahren bevorsteht, kann man, so meine (und fürchte) ich, noch nicht einmal in Ansätzen absehen. Hoffentlich wird sich das hier nicht als Schwanengesang erweisen.



    Noch einmal der Servicelink mit Gültigkeit bis zum 14. Juli:

    https://www.arte.tv/de/videos/…ccio-von-richard-strauss/


    Und dazu ...
    https://www.arte.tv/de/videos/…ent-christian-thielemann/

    Ach ja, da gab es ja einen Abgang, der hier mit doch wirklich sehr großem Interesse aufgenommen wurde, wie mir das Programm gerade noch einmal verriet:

    Es wurde kein mit Ihrer Suchanfrage „Jan Nast“ übereinstimmender Eintrag gefunden.


    Und nur um es der Vollständigkeit halber noch einmal festzuhalten: Den Schuh mit der in den vergangenen Jahren (und das sind tatsächlich die wenigen letzten Jahre) doch etwas schwächelnden Verankerung in der Region darf sich natürlich auch die Operndirektion anziehen.

    Die Konstruktion mit einer schein-selbständigen Staatskapelle als Opernorchester und einem in erster Linie an das Orchester statt an das Haus gebundenen GMD erweist sich als ünglücklich.

    Nicht nur in erster Linie. Die Semperoper hat keinen Generalmusikdirektor mehr. Die machen das halt irgendwie so. Ausgenommen natürlich die speziellen Staatskapell-Opernproduktionen, mit denen dann nicht etwa die Semperoper Gastspiele gibt.


    Es sieht ja so aus, als hätte der Träger des Hauses schon Leute angesprochen, ob sie interessiert wären, in Zukunft die Opernintendanz in Dresden zu übernehmen. Waren wohl zu eindeutig, die Antworten.

    Der Redakteur ist nicht weggegangen, sondern er hat mir erklärt, daß sich das Forum nicht mehr rechnen würde.

    Außerdem hat er mir noch erklärt, daß er das neue Forum verhindern werde, weil es nicht rechtens sei (die Gründe werde ich jetzt hier nicht erläutern).

    Warum habt ihr euch überhaupt so lange mit denen abgegeben? Es gab damals Kommentare zu der sehr plötzlichen Schließung, die genau darauf hinausliefen: Man verlasse sich nie auf Angebote regionaler Tageszeitungen. Ist durchaus auch allgemein zu verstehen.


    Das Forum wurde mal eine Zeitlang moderiert von Mylene Diacquenod,, eine Art Praktikantin beim NBK. Nach genau 100 Beiträgen verabschiedete sich.

    Ihr Volontariat (nach meiner Erinnerung handelte es sich um ein solches) war halt beendet. Die Wege führten sie dann nach Berlin ...


    Sehr gut beobachtet. Selbst W.

    H. läßt sich nicht mehr blicken.

    Aaah, da ist er also, der Auslöser des ...


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    So, ich muss jetzt weg. Von Bekundungen des Bedauerns bitte ich höflichst abzusehen.

    Zürnt Ihnen auch der Gral, wenn Sie noch bleiben?

    Bessere Anbindung der Semperoper zu den Vorstellungsuhrzeiten an den Regionalverkehr?

    Hat der Verkehrsverbund Oberelbe dankenswerterweise umgesetzt.


    Der Grund übrigens scheint einem Gerücht zufolge die jahrelange Unterfinanzierung der Oper zu sein.

    Aaah, da kommen wir der Sache doch mal näher. Wenn ich sehe, wie die 40 Prozent Eigeneinnahmen auch jetzt wieder nachhaltigst betont werden und Theiler lang und breit von den vorerst nicht wieder im bisherigen Umfang zu erwartenden Touristen spricht, das einheimische Publikum aber nicht einmal mehr erwähnt, dann richte ich mich bei den nächsten Spielplänen jetzt schon auf Schmalkost ein.


    Man will das junge Publikum erreichen - dann sollte von den obersten verantwortlichen Stellen doch bitte in den Schulen angefangen werden.

    Von dort ist nichts mehr zu erwarten. Die Storys aus der Theaterpädagogik über Versuche, etwas mit den Schulen zu machen, sind reichlich ernüchternd.


    Ansonsten lohnt es sich doch sowieso nicht, sich weiter mit den Textbausteinen aus dem vorletzten Jahrzehnt abzugeben, die Klepsch ausgraben ließ, um keine Erläuterungen geben zu müssen.

    https://www.tag24.de/dresden/k…egionen-verbinden-1958408


    Was Klepsch da sagt, gibt aber nichts weiter her. Das Haus soll weiter eine Touristenbespaßungsanstalt mit 40 Prozent Eigenfinanzierungsquote bleiben. Der Rest sind letztlich Allgemeinplätze, mit denen man auch schon vor zwölf Jahren hantiert hat. Viel Wortgeklingel für eine ziemlich einfache Aussage: Der jetzigen Leitung traut man nicht zu, die Weiterentwicklung des Hauses voranzutreiben.


    Falls nicht gesehen: Bei Brug gibt es unten eine interessante Spekulation über eine nicht wirklich neue Intendantin.

    Ich habe das schon mal erklärt (ist Ihnen wohl entgangen): Herr Müller schickte mir 2 Stunden bevor das alte Forum abgeschaltet wurde (Herr Dr. Schön hat sich genau daran erinnert) einen Link zu dem neuen geschickt, das er betreibt. Ich habe den Link gesetzt (noch ins alte Forum) und kurz darauf war das alte Forum weg. Aber ziemlich viele hatten den Link mitbekommen.

    Aber ich nicht, weil ich das Forum nicht den ganzen Tag auf dem Schirm habe, teilweise auch erst nach Tagen wieder hier reinschaue. Kann mich jetzt nicht mehr genau erinnern, was ich damals zu sehen bekam, als ich den bekannten Link mal wieder aufrief: Entweder war es nur noch eine Textseite zur Einstellung, oder es sah sogar wie eine ganz gewöhnliche Serverstörung aus. Jedenfalls war es dann eine ganz hübsche Recherche über Google-Cache und andere Foren, um herauszufinden, was eigentlich passiert ist.


    Ich fand und finde das Vorgehen der Zeitung (nach meiner Erinnerung ausgelöst durch den Weggang des Redakteurs, der das Forum geschaffen hatte) indiskutabel. In anderen, ähnlichen Fällen gab es eine deutlich längere Übergangsphase und einen Import der vorhandenen Beiträge. Auch den hatte die Zeitung, wie hier erwähnt wurde, ausdrücklich verboten (wäre technisch kein Problem gewesen, da es sich hier wieder um die selbe Software handelt).


    Und das Vorgänger Forum hatte auch noch einen Vorgänger - noch ohne Struktur. Alle Einträge kamen einfach untereinander, egal zu welchem Thema. Und m.E. nach war ein Power User KUS. Das war bestimmt ganz zu Beginn der 2000er Jahre.

    Klingt schwer nach einem Mysnip-Guestbook, noch aus dem alten Jahrtausend. Bei diesem Anbieter konnte sich zur Schließung sogar jeder noch die gesammelten Werke ziehen. (Nein, keine Angst – ich habe nur zwei andere solcher Gästebücher aus einem völlig anderen Themengebiet.)


    Das größte Manko all dieser Foren war bzw. ist, dass es keine Moderation gibt.

    Beim Capriccio-Kulturforum stelle ich eine klare Diagnose: Totmoderiert.


    Ein weiteres, wirklich großes Manko dieses Forum ist, dass Blockieren nicht funktioniert wir auf Twitter, also dass der Blockierte nicht mehr die Beiträges des Blockierenden sehen kann.

    Cookies löschen, schon hat sich das Problem erledigt. Sollte auch für Twitter gelten, falls die nicht mit Big-Brother-Ferkeleien wie Browser-Fingerprinting arbeiten. Das nützt also nichts.

    Heute Rundfunkerklärung der Ministerin.

    Spricht für sich.

    Interessant. Wann? Wo? Berichten!

    Beim MDR findet man kein solches Interview, beim Deutschlandfunk auch nicht. Auch sonst von Klepsch bis jetzt nicht mehr als das, was in der Pressemitteilung steht. Wer der Öffentlichkeit schon das Schlagwort „Semper2030“ serviert, könnte dazu auch etwas mehr bieten als diese paar Sätze.


    Zu Theiler hatte ich mich zufälligerweise gerade hier ausgelassen. Ich hätte nicht unbedingt mit seiner Ablösung gerechnet, aber eine Überraschung war sie nun auch nicht gerade. Gilt auch für die Konsequenz, die nächste Hausleitung nicht mehr von Thielemann abhängig zu machen.

    Mal was anderes: Die Passagierin, vor vier Jahren in Dresden rausgebracht und sogleich wieder verschwunden. Wieder daran erinnert hat mich ein „offener Bücherschrank“, aus dem mir die literarische Vorlage entgegenpurzelte.


    Wie ich deshalb nun sehe, braucht man sich noch etwas anderes nicht erst zu besorgen: Den Spielfilm, bei dem vielleicht von einem Fragment gesprochen werden sollte, weil er 1963 nach einem tödlichen Autounfall des Regisseurs Andrzej Munk mit Hilfslösungen (Standbilder der unvollständigen Schiffsszenen) herausgebracht wurde.


    Man kann sich diesen Spielfilm anschauen. Übersetzungen (es handelt sich um das polnische Original ohne Untertitel) sind weitgehend entbehrlich.


    https://www.cda.pl/video/7346869ce